Zukunftsrad

Das Zukunftsrad – Geführte Übung | strategieinnovation.de
Methode & Reflexion

Das Zukunftsrad

Eine geführte Übung, um die Folgen einer Veränderung in Ihrer Organisation systematisch zu durchdenken, bevor sie eintritt.

Beispiel & Vorschau

Das Rad aktualisiert sich automatisch, wenn Sie Ihre eigenen Antworten eintragen.

Zur Methode

Was steckt dahinter?

Das Zukunftsrad (Futures Wheel) wurde 1971 von dem amerikanischen Futuristen Jerome Glenn entwickelt, um es für ein strukturiertes Brainstorming zu nutzen. Es visualisiert, wie ein einzelnes Ereignis Wellen schlägt, und macht damit sichtbar, was auf den ersten Blick unsichtbar bleibt.

Die Methode lässt sich gut in komplexere Workshops einbauen. Die in der Diskussion ausfindig gemachten Zielkonflikte können anschließend mit den Werkzeugen der TRIZ-Methodik auf neue Lösungsebenen überführt werden.

Binden Sie die von Ihrem Vorhaben betroffenen Personen direkt in diesen Diskurs ein. So schaffen Sie Transparenz und bauen Vertrauen auf, und erkennen zugleich die potenziellen Folgen Ihrer geplanten Innovation frühzeitig.

Jetzt Sie

Ihr eigenes Zukunftsrad

Wählen Sie ein konkretes Ereignis oder Vorhaben aus. Das Rad baut sich Schritt für Schritt auf. Die vorausgefüllten Texte in den Feldern sind Beispiele — überschreiben Sie diese einfach mit Ihren eigenen Inhalten.

1

Das zentrale Ereignis

Welche Veränderung möchten Sie durchdenken? Formulieren Sie es so konkret wie möglich.

Ihr Thema
2

Direkte Folgen

Was passiert unmittelbar? Denken Sie in vier bis fünf verschiedene Richtungen, die möglichst unabhängig voneinander sind.

3

Folgen der Folgen

Was löst jede dieser Folgen wiederum aus? Hier zeigt sich, was wirklich auf dem Spiel steht.

Optionale Vertiefung · Schritt 4

Dritte Ebene: Sekundärfolgen

Was folgt auf die Folgen der Folgen? Dieser Ring macht Sekundärprobleme sichtbar, lange bevor sie eintreten.

Das Rad oben zeigt zwei Ebenen. Die Analyse der dritten Ebene erscheint als äußerer Ring, sobald Sie die ersten Felder ausfüllen.

Was das Rad leistet

Drei Ebenen, die Sie mit einem Blick sehen

Ebene 1

Das Zentrum benennt das Ereignis klar. Es zwingt zur Präzision, bevor die Analyse beginnt.

Ebene 2

Die direkten Folgen zeigen, in wie viele verschiedene Richtungen ein einzelnes Ereignis wirkt.

Ebene 3

Die Folgen der Folgen machen sichtbar, was wirklich auf dem Spiel steht, lange bevor es offensichtlich wird.

Reflexion

Was zeigt Ihnen Ihr Rad?

Welche Folge auf der zweiten Ebene überrascht Sie am meisten?
Auf welcher Ebene könnten Sie heute anfangen, gegenzusteuern?
Welche Erkenntnisse sammeln Sie, wenn Sie einen dritten Ring anfügen? So können Sie die Folgen systemisch weiterdenken und „versteckte“ Sekundärprobleme erkennen.
Nächster Schritt

Was tun mit dem, was Sie sehen?

Wenn das Rad ein Muster zeigt, das sich nicht ignorieren lässt, ist es an der Zeit, es mit jemandem durchzudenken, der Methode und Kontext mitbringt.

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