Design-Sprint

Angebot: Design-Sprint

Design-Sprint für Innovationsteams

Aus einer offenen Aufgabe wird in mehreren halbtägigen Workshops ein getestetes Konzept. Virtuell, mit Ihrer Arbeitsgruppe und mit klaren Entscheidungspunkten für die Geschäftsführung.

Für Produkt-, Strategie- und Innovationsteams, die eine komplexe Suchaufgabe lösen wollen.

Wann ein Design-Sprint passt

Sie haben noch nicht die richtige Lösung, wissen aber, dass es mehr braucht als eine Ideensammlung. Eine offene Frage soll zu einem belastbaren Ergebnis werden, das getestet ist und sich intern gut vertreten lässt.

Beim verteilten Design Sprint arbeiten Ihre Arbeitsgruppe und ich in halbtägigen virtuellen Workshops, entlang von Design Thinking und Design Sprint. Zwischen den Terminen entwickelt die Gruppe selbstorganisiert weiter. So bleibt Zeit für Recherche, Gespräche mit Kunden und den Bau von Prototypen, und der Alltag im Unternehmen läuft weiter.

Hände beim Bauen eines Prototyps aus Papier und Alltagsmaterial am Workshop-Tisch
Prototypen entstehen im Workshop schnell und mit einfachem Material.

Ablauf

Fünf Phasen von der Aufgabe zum Konzept

Jede Phase hat klare Ergebnisse. Nach jeder Phase halten wir eine Feedback- und Retrospektiv-Runde ab, und zwischen den Terminen liegen kleine Aufgaben, die den nächsten Workshop vorbereiten.

  1. Projekt-Kickoff

    Auftrag klar formuliert; Ausgangssituation und gegenwärtiges System geklärt; Gegenwärtige Kundenbedürfnisse erfasst; Nächste Schritte und Rechercheaufgaben vereinbart

    Dazwischen: Recherche möglicher Veränderungen von System und Umfeld, Wettbewerbsanalyse

  2. Zukunftsbetrachtung

    Zukünftige Entwicklung von Umfeld und Kundenbedürfnissen skizziert; Technologie-Entwicklung betrachtet; Folgen für das zukünftige System gesammelt; Fragenkatalog für Kunden und Stakeholder erstellt

    Dazwischen: Interviews und Recherche bei Kunden und Lieferanten

  3. Ideenentwicklung

    Feedback von Kunden und Stakeholdern ausgewertet; Zielbild konkretisiert; Konzeptideen entwickelt

    Dazwischen: Sekundärprobleme sammeln

  4. Verdichtung

    Ideen zur Lösung von Sekundärproblemen entwickelt; Konkretisierte Konzeptskizzen erstellt; Weiteren Ablauf geklärt

    Dazwischen: Detaillierung und Prototypenbau

  5. Umsetzungsplanung

    Konzeptsteckbriefe erstellt; Weitere Schritte wie Prototypen und Detaillierung geklärt; Maßnahmen für das interne Marketing abgestimmt

Vorbild: der Google Design SprintFünf Tage am Stück im Vergleich zu den fünf Phasen
Vergleich: Google Design Sprint in fünf Tagen und verteilter Design-Sprint in fünf PhasenVorbild: Design Sprint von Google Ventures, fünf Tage am StückMontagVerstehenDienstagSkizzierenMittwochEntscheidenDonnerstagPrototypFreitagTestenIhr Design-Sprint: fünf Phasen, verteilt über mehrere WochenPhase 1Phase 2Phase 3Phase 4Phase 5Projekt-KickoffZukunfts-betrachtungIdeen-entwicklungVerdichtungUmsetzungs-planung
Das Prinzip bleibt gleich: erst verstehen, dann Ideen entwickeln, entscheiden, einen Prototyp bauen und testen. Beim verteilten Design-Sprint bekommt jeder Schritt mehr Raum, und das Team arbeitet dazwischen weiter.

Wo TRIZ und Design Thinking zusammenkommen

Der Design-Sprint folgt der Logik des Design Thinking. TRIZ ergänzt sie an der Stelle, an der aus dem verstandenen Problem tragfähige Lösungen werden.

TRIZ und Design Thinking: Problemraum, TRIZ als Brücke, Lösungsraum, UmsetzungProblemraumweitenverdichtenLösungsraumweitenverdichtenTRIZBrücke zwischenden Räumen1Verstehen2Beobachten3GreifbareProblem-situation4Sichtweise5Allgemeine Problem-und Lösungsmodelle6Ideenentwickeln7GreifbareLösungs-konzepte8Prototyp9TestUmsetzungNeue Erkenntnis: Ideen weiterentwickelnNeue Erkenntnis: Das Problem neu verstehen
Design Thinking öffnet und verdichtet zuerst den Problemraum, dann den Lösungsraum. TRIZ bildet mit allgemeinen Problem- und Lösungsmodellen die Brücke dazwischen. Bringt der Test noch nicht das gewünschte Ergebnis, kehrt das Team zu den passenden Stationen zurück. So entsteht eine Kreisbewegung, bis das Konzept trägt.

Beispiele aus der Praxis

Drei Beispiele: Der Ablauf passt sich Ihrer Gruppe an

Kein Design-Sprint gleicht dem anderen. Die drei Beispiele stammen aus Begleitungen, die ich verallgemeinert habe. Sie zeigen, wie ich Rhythmus, Methoden und Rollen auf Aufgabe und Team abstimme.

Beispiel 1: Halbtägige Workshops über rund zwölf WochenSieben halbtägige Workshops, drei Entscheidungen der Geschäftsführung

Ein Innoteam wurde über sieben halbtägige virtuelle Workshops im Abstand von etwa zwei Wochen begleitet. An drei Stellen entschied die Geschäftsführung über den weiteren Weg. Das Unternehmen bleibt anonym.

Beispielhafter Verlauf mit sieben Workshops und drei Entscheidungspunkten der Geschäftsführung1Suchfelder undInterviews2Personas undKundenkontakt-kreisEntscheidung derGeschäftsführung3Storyboard undPrototypen-erstellung4Testpartnergewinnenund testenEntscheidung derGeschäftsführung5Verwerfen,Neubeginn,OptimierenEntscheidung derGeschäftsführung6MöglicheSynergienaufspüren7Team-ReflexionSieben halbtägige Workshops, jeweils im Abstand von etwa zwei WochenStartnach rund zwölf Wochen
  1. Workshop 1

    Suchfelder und Interviews

    Die Zielrichtung steht, die Arbeitsgruppe ist gebildet und die Kundenbeobachtung vorbereitet. Danach führt die Gruppe die Beobachtung durch.

  2. Workshop 2

    Personas und Kundenkontaktkreis

    Die Kundenbedürfnisse sind verstanden, das Ziel der Arbeitsgruppe ist vereinbart. Danach entwickelt und visualisiert die Gruppe Ideen.

  3. Workshop 3

    Storyboard und Prototypenerstellung

    Die Idee ist geschärft, ein Prototyp ausgewählt. Die Gruppe bereitet den Test vor und fragt bei Bedarf Experten an.

    Entscheidung der Geschäftsführung

  4. Workshop 4

    Testpartner gewinnen und testen

    Kunden haben getestet, Experten sind befragt. Danach entwickelt und visualisiert die Gruppe die Ideen weiter.

  5. Workshop 5

    Verwerfen, Neubeginn, Optimieren

    Neue und optimierte Prototypen liegen vor, ein Prototyp ist ausgewählt. Die Gruppe bereitet den nächsten Test vor.

    Entscheidung der Geschäftsführung

  6. Workshop 6

    Mögliche Synergien aufspüren

    Die Ergebnisse des Kundentests liegen vor, die Angebotsstruktur für das Geschäftsfeld ist skizziert. Danach bereitet die Gruppe die Reflexion vor.

    Entscheidung der Geschäftsführung

  7. Workshop 7

    Team-Reflexion

    Das Team hält Persönlichkeitsentwicklung, Verbesserungen und Lernbedarf fest. Sprecherinnen und Sprecher bereiten den Bericht für die Strategiekonferenz vor.

Beispiel 2: Fünf Phasen mit passenden TRIZ-MethodenFünf Phasen mit den TRIZ-Methoden, die zur Aufgabe passen

Hier steht die Zukunft des Systems im Mittelpunkt. Jede Phase bekommt die TRIZ-Methoden, die zur Aufgabe passen.

Fünf Phasen mit passenden TRIZ-Methoden je PhasePhase 1Projekt-KickoffTRIZ-MethodenSystemansatz9-Felder-Denken(Gegenwart,Vergangenheit)IdealitätPhase 2Zukunfts-betrachtungTRIZ-Methoden9-Felder-Denken(Zukunft)MPV-AnalyseEntwicklungstrendsStakeholder-AnalysePhase 3Ideen-entwicklungTRIZ-MethodenMPV-AnalyseEntwicklungstrendsTechnische undphysikalischeWidersprüchePhase 4VerdichtungTRIZ-MethodenPassend zur Aufgabe,z. B. Widersprüche,Stoff-Feld-Analyse,Zwerge-ModellPhase 5Umsetzungs-planungTRIZ-MethodenNach Bedarfdes Teams
Die TRIZ-Methoden werden so vorbereitet und moderiert, dass im Team kein Methodenwissen nötig ist.
Beispiel 3: Zehn Schritte mit Träumer, Realist und KritikerAnalyse, Träumer, Realist und Kritiker in zehn Schritten

Eine Gruppe wechselt bewusst zwischen drei Rollen: Erst werden Möglichkeiten geweitet, dann umsetzbar gemacht und zuletzt geprüft und geschärft. Die TRIZ-Methoden unterstützen jede Rolle.

Zehn Schritte: Analyse, Träumer, Realist, Kritiker1AnalyseAusgangslage, Systemverständnis, IdealitätTräumerMöglichkeiten weiten2Lösungsansätze Teilbereich(physikalischer Widerspruch)3Lösungsansätze für dieZukunft (9-Felder-Denken)4Alternatives Lösungsprinzip?(Stoff-Feld-Modell)RealistUmsetzbar machen5Ideen undkonkrete Hemmnisse6Lösen vonSekundärproblemen7Skizzieren derZukunftsalternativenKritikerPrüfen und schärfen8Stoff- und Informationsflüsse(Prozess-Modell)9Anforderungsprofil10Neuer Entwurfder Vereinbarung
Die Nummern stehen für Schritte, nicht für Termine.

So arbeiten wir zusammen

Rhythmus: Workshop, rund 14 Tage selbstorganisierte Arbeit mit Begleittermin, nächster WorkshopWorkshop3 bis 4 StundenDie Gruppe arbeitet selbstorganisiert weiter30 Minuten BegleitterminAufgaben für die ZwischenzeitVideo-Anleitungen zu den MethodenWorkshop3 bis 4 Stunden

Zwischen den Workshops führt die Arbeitsgruppe kleine Aufgaben selbstorganisiert durch, zum Beispiel Beobachtungen, Recherchen oder die Vorbereitung eines Tests. In 30-minütigen virtuellen Begleitterminen klären wir offene Fragen, prüfen die Richtung und stärken die Zusammenarbeit. Kurze Video-Anleitungen erklären die Methoden für die Zwischenaufgaben.

Die Workshops dauern etwa drei bis vier Stunden und finden z.B. im Rhythmus von 14 Tagen statt, soweit nicht anders vereinbart; die Termine fixieren wir im Vorfeld. Durchgeführt wird mit Zoom (alternativ Teams) und Conceptboard, nach Möglichkeit mit aktivierter Kamera. Ein mitlaufender Ideenpool und eine laufende Dokumentation halten alle Ergebnisse fest.

Was in diesem Format enthalten ist

Enthaltene Leistungen entlang des Design-SprintsAuftragsklärungWas gelöst werden sollund woran SieErfolg erkennenModerierter Prozessvon der Idee bis zumbelastbaren KonzeptPrototyp und TestPrüfung mit Kundenund Experten aufPraxistauglichkeitErgebnisverdichtungDokumentation fürinterneEntscheidungen

Häufige Fragen

Wie lange dauert ein Design-Sprint?

Das hängt von der Aufgabe ab. Im fünfphasigen Ablauf dauert jeder Workshop etwa drei bis vier Stunden, im Rhythmus von 14 Tagen. Im Praxisbeispiel haben sieben Workshops rund zwölf Wochen gefüllt. Umfang und Termine legen wir im Vorfeld gemeinsam fest.

Wer entscheidet über den weiteren Weg?

An vereinbarten Punkten entscheidet die Geschäftsführung, wie es weitergeht, zum Beispiel nach der Auswahl eines Prototyps. Dafür bereiten wir die Ergebnisse so auf, dass sich gut entscheiden lässt.

Funktioniert das Format virtuell?

Ja. Wir arbeiten mit Zoom oder Teams und einem gemeinsamen digitalen Board. Die Zwischenaufgaben erledigt die Arbeitsgruppe selbstorganisiert, und die kurzen Begleittermine halten uns im Austausch.

Was liegt am Ende vor?

Ein getestetes Konzept, dokumentiert in Konzeptsteckbriefen, mit geklärten nächsten Schritten wie Prototypen und Detaillierung sowie abgestimmten Maßnahmen für das interne Marketing.

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Welche Aufgabe soll Ihr Team lösen?

Schreiben Sie mir oder rufen Sie mich direkt an. Im kostenlosen Erstgespräch besprechen wir Ihre Aufgabe und finden den passenden Rahmen.

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