Mit KI entlasten

Angebot

KI in Entwicklung und Zusammenarbeit

KI kann Zusammenarbeit erleichtern, Neuentwicklungen erweitern und Entwicklungsprozesse beschleunigen. TRIZ gibt der Arbeit mit KI die Struktur, und Ihr Team behält die Entscheidung.

Für Entwicklungsleiter, F&E-Teams und Geschäftsführer, die KI gezielt in Entwicklung und Prozesse bringen wollen.

Drei Wege, KI in die Entwicklung zu bringen

Zusammenarbeit erleichtern

KI führt Informationen zwischen Entwicklung, Fachbereichen und Freigabe schneller zusammen und macht Übergaben klarer. Das wirkt besonders in Entwicklungs- und Freigabeprozessen.

Mehr zur Innovationsfähigkeit →

Neuentwicklungen mit KI denken

Bei Neuentwicklungen denken wir KI von Anfang an mit, für physische Produkte und Produktionsprozesse ebenso wie für digitale Angebote und Dienste.

Entwicklungsprozesse erweitern

KI liefert mehr Ideen und übernimmt die Recherche. So wächst der Lösungsraum, und Ihr Team bewertet und entscheidet.

Warum KI Struktur braucht

Wer eine KI offen nach Ideen fragt, bekommt viele allgemeine Vorschläge, die man auch ohne KI kennt. Das Problem ist noch nicht scharf gefasst: Welche Funktion soll erfüllt werden? Welcher Widerspruch blockiert die Lösung? Welche Ressourcen sind schon da?

Die Folgen kennen viele Teams: eine Ideenflut ohne klare Auswahl, Zweifel an den Ergebnissen und viel Zeit, die ins Prüfen statt ins Lösen fließt.

Stellen Sie der KI Fragen entlang einer Methode wie TRIZ, wird sie zum Arbeitswerkzeug: Sie liefert gezielt, was Ihr Team für die nächste Entscheidung braucht.

Offene Frage Gezielte Frage mit TRIZ brauchbar Ideen allgemein
Schematische Darstellung, keine Messwerte.

Wer übernimmt was?

Die Arbeit mit KI funktioniert am besten, wenn die Rollen klar sind. Von innen nach außen:

KI TRIZ Ihr Team entscheidet

Ihr Team entscheidet

Ihr Team legt fest, welches Problem gelöst wird, bewertet die Lösungen und trägt die Verantwortung.

TRIZ gibt die Struktur

Funktionsanalyse, Ursache-Wirkungs-Ketten, Widersprüche und Ressourcen sorgen dafür, dass die KI an der richtigen Frage arbeitet.

KI übernimmt die Fleißarbeit

Sie recherchiert, sichtet Quellen und Patente, bereitet Analysen vor, formuliert Lösungsvarianten aus und dokumentiert die Ergebnisse.

Methode

Engpass-Analyse: Wo entlastet KI wirklich?

Die Engpass-Analyse zeigt an einem konkreten Prozess, wo Zeit verloren geht und welche Schritte KI übernehmen kann. Außerdem klärt sie, was beim Menschen bleibt. Sie eignet sich für bestehende Abläufe und für neue Geschäftsprozesse, die mit neuen Angeboten entstehen.

1

Prozess wählen

Ein wiederkehrender Ablauf mit klarem Anfang und Ende, etwa von der Anfrage bis zum Angebot, als Swimlane-Diagramm mit Rollen.

2

Ist-Zustand festhalten

Die aktuellen Schritte und die Systeme, die dabei genutzt werden.

3

Engpässe markieren

Manuelle Schritte, Medienbrüche, Informationslücken und Fehlerquellen wie Übergaben, Wartezeiten oder Tippfehler.

4

Bewerten und priorisieren

Jeder Engpass wird nach Impact und Aufwand eingeordnet. Daraus entstehen Quick Wins und strategische Vorhaben.

5

Ergebnis aufbereiten

Eine kurze Ergebnisfolie zeigt den Prozess, die wichtigsten Engpässe (Häufigkeit × Minuten), den Quick Win, das strategische Vorhaben und was beim Menschen bleibt.

Quick Wins Strategische Vorhaben Später Neu bewerten Aufwand → Impact →
Schematische Impact-Aufwand-Matrix.

Beispiel aus der Praxis der TRIZ-Community

Nachhaltigkeits-Check mit KI: Wo entsteht der größte Schaden?

Für die Nachhaltigkeitsbewertung eines Prozesses oder Produkts gibt es einen Arbeitsauftrag für die KI, den Horst Nähler entwickelt und unter MIT-Lizenz veröffentlicht hat. Er führt Schritt für Schritt durch eine TRIZ-Funktionsanalyse: Prozessschritte und Teilfunktionen erfassen, Stoffeinsätze und Verluste benennen, den Schaden je Verlust bewerten und die Schritte in einem Portfolio ordnen.

Die Schadensformel lautet: (Menge + Kreislaufwert) × Aggregatzustand × Wirkung. Das Ergebnis ist ein Ranking der Prozessschritte. Es zeigt, wo sich Verbesserungen am meisten lohnen, und ersetzt keine Ökobilanz.

Im Beispiel der Fahrradproduktion steht das Lackieren mit höchster Funktionalität und höchstem Schaden oben rechts im Portfolio. Dort setzen die TRIZ-Werkzeuge an: Trimmen, Widerspruchsanalyse und Ursache-Wirkungs-Ketten.

Ich setze solche Arbeitsaufträge in Workshops ein, passe sie an Ihren Prozess an und bewerte die Ergebnisse gemeinsam mit Ihrem Team.

Hier ansetzen Lackieren Rahmen, Lenker Endmontage Reifenfertigung Schaden (normiert) 0 % 100 % Funktionalität (normiert) Beispiel Fahrradproduktion, Skala der Funktionalität ab 50 %
Portfolio der Prozessschritte, Werte aus dem Beispiel der Methode.

Mitgestaltet

VDI-Statusreport zum digitalen Transformationsprozess

Als Vorsitzende des VDI-Fachausschusses „Digitaler Transformationsprozess in Unternehmen“ (VDI-GPP FA 404, Fachbereich Projekt- und Prozessmanagement) habe ich den Statusreport mit 21 Autorinnen und Autoren aus Produktion, Beratung und Wissenschaft erarbeitet (April 2018).

Der Leitfaden hilft mittelständischen Unternehmen beim Einstieg in die digitale Transformation. Er enthält Fallbeispiele aus vier Branchen, Leitfragen, einen Selbstcheck für die eigenen Ideen und einen Leitplan mit den technologischen und organisatorischen Schritten.

Daraus ist die Richtlinie VDI 6603 „Unternehmen digital transformieren“ entstanden, in deren Richtlinienausschuss ich den Vorsitz hatte. Sie führt in drei Schritten von der Zielbildentwicklung über die Konzeptentwicklung zur Umsetzung und verbindet Mensch, Organisation und Technik. In VDI-Webinaren (2018 und 2021) habe ich beide Ergebnisse vorgestellt.

Titelblatt des VDI-Statusreports Digitaler Transformationsprozess in Unternehmen, April 2018
VDI-Statusreport, April 2018

Häufige Fragen

Brauchen wir bestimmte KI-Werkzeuge?

Entscheidend ist die Struktur der Fragen. Die Vorgehensweise lässt sich mit den KI-Werkzeugen nutzen, die in Ihrem Unternehmen zugelassen sind.

Ersetzt KI unsere Entwickler?

KI nimmt Ihrem Team Recherche und Schreibarbeit ab. Welches Problem gelöst wird und welche Lösung trägt, entscheidet weiterhin Ihr Team.

Was ist mit vertraulichen Entwicklungsdaten?

Das klären wir vor dem Start: Welche Informationen dürfen in welche Werkzeuge, was wird anonymisiert, und was bleibt außen vor.

Müssen wir TRIZ schon kennen?

Die für Ihre Aufgabe nötigen Werkzeuge erarbeiten wir im Workshop oder Training gemeinsam.

Wo könnte KI Ihre Entwicklung entlasten?

Schreiben Sie mir oder rufen Sie mich direkt an. Im kostenlosen Erstgespräch besprechen wir Ihre Ausgangslage und finden den passenden nächsten Schritt.

Erstgespräch vereinbaren

Oder rufen Sie mich direkt an: +49 152 33 55 83 84